Zum Erntedankfest am ersten Sonntag im Oktober


Wenn die Früchte des Sommers eingebracht sind und auf den Märkten Äpfel, Birnen, Kohl oder Kartoffeln locken, dann ist Zeit der Besinnung und des Dankes für die eingebrachte Ernte. Am ersten Oktobersonntag feiern Christen deshalb das Erntedankfest.

Die Tradition erinnert jedes Jahr an die Bedeutung der Landwirtschaft für eine ausreichende Nahrungsmittelversorgung der Bevölkerung und die hohe Qualität der Lebensmittel. Landwirtschaftlich genutzte Böden sind und bleiben Lebensgrundlage für uns Menschen.

„Landwirtschaft dient allen – und dies wird gerade zu Erntedank deutlich. Ohne die Leistungen der Bäuerinnen und Bauern blieben die Teller leer. Wir wünschen uns diese Wertschätzung nicht nur zu Erntedank, sondern das ganze Jahr über“, sagt Bauernpräsident Walter Heidl und dankt zugleich allen bayerischen Bäuerinnen und Bauern für ihre Arbeit. Unsere Landwirtschaft ist nachhaltig und für die Zukunft gut aufgestellt. Davon konnten sich die Verbraucher beim Bayerischen Zentral-Landwirtschaftsfest in München selbst ein Bild machen.

Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik hat es 2016 in Bayern aufgrund des unbeständigen Wetters nur eine durchschnittliche Getreideernte (ohne Körnermais) von 6,9 Millionen Tonnen gegeben. Dabei entfallen auf das Brotgetreide (Weizen und Roggen) knapp 4,2 Millionen Tonnen. Bei Kartoffeln wird mit einer Ernte von 1,8 Millionen Tonnen gerechnet.

Auch ein vielfältiges Gemüseangebot steht wieder zur Verfügung. So brachte die Spargelsaison nach vorläufigen Berechnungen eine Spitzenernte von knapp 20 000 Tonnen. Neben Spargel werden in Bayern in größerem Umfang auch Speisezwiebeln, Einlegegurken und diverse Salate angebaut. Im Obstanbau wird eine Apfelernte von etwa 37 000 Tonnen veranschlagt.

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